Richtig Feuern

Holz entzündet sich mit Fremdzündung bei etwa 300°, bei 400° erfolgt die Selbstzündung. Die Holzsubstanz selbst jedoch brennt noch nicht.Sie zersetzt sich zunächst im Prozess der Pyrolyse ( Auflösung im Feuer ) zu kleinen molekularen Gasen. Etwa 15% der Holzmasse bleiben als Kohle übrig. Bei über 400° beginnen die Pyrolyrse-Gase in langen Flammen zu brennen. Die Flammen leuchten gelb von glühendem Russ, der jedoch auch verbrennt.Gleichzeitig brennt die Holzkohle mit bläulichen Flammen ab, da dieser Abbrand unter Zersetzung von blaubrennendem Kohlenmonoxid verläuft. Die Temperatur eines solchen Holzfeuers kann maximal 1000 bis1200 Grad erreichen. In der Praxis und vor allem bei kleineren Feuerungen jedoch liegt sie weit niedriger.

Bei sehr hohen Temperaturen werden die Hauptbestandteile des Holzes- die Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff- vollständig zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrannt.

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